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Letzte Aktualisierung: 08.05.2013

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Schönberg aktuell

Freitag 24. Mai 2013
Lauf- und Walkingtreff

Die "Strandläufer" laden alle Interessierten ein. Dauer: ca. 1 Stunde.


Samstag 25. Mai 2013
Herz-Aktiv-Tag 2013

Kurse, Messungen, Info-Stände & "fünf vor zwölf" startet der "Herzlauf". Über ca. 3km, entlang der Salzwiesen Richtung Ostsee.Walking,Nordic-Walking oder Laufen.


Sonntag 26. Mai 2013
Zumbaparty

2-stündige Zumbaparty,Tanz-Workout für Jedermann, auch ohne Vorkenntnisse. Heute mit 3 Trainern. Kosten 13- 18€. Infos unter 04385/ 2479835


Sonntag 26. Mai 2013
Einführung Stand-Up-Paddeln

1-stündige Einführung in den neuen Wassersporttrend! Kostenbeitrag p. P. 10 €.


Ausstellungen 2013
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Ausstellungen - Aktuell

Ausstellungseröffnung:
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 Helge Rieckens Sehnsuchtmotive

„Venedig Boote im Kanal“, „Straßenszene Trinidat Cuba“ oder „Steg mit Fischerbooten an der Schlei“ , mit seinen „Ferienbildern“ präsentiert der Heikendorfer Maler und Architekt Helge Riecken noch bis Ende Oktober einen Bilderreigen, der den Betrachter auf besondere Weise anspricht.

Im Tourist-Service am Schönberger Strand begrüßte die stellvertretende Bürgermeisterin Antje Klein die vielen Kunstinteressierten und Freunde des Malers. Sie unterstrich noch einmal die Bedeutung des facettenreichen Kulturerlebens für das Ostseebad.

Der Weggefährte und Architektenkollege Holger Muhs aus Schönberg stellte Helge Riecken zur Ausstellungseröffnung am vergangenen Sonntag noch einmal vor. „In seinen Bildern lernen wir einen Künstler kennen, der sich nicht ohne weiteres in irgendeine Kategorie einpassen lässt. Seine Werke wehren sich gegen formale Einengungen. In seinen Bildern zeigt er Wirklichkeiten, die individuelle Sichtweisen erkennen lassen.“

Das Zusammenspiel, das Spannungsverhältnis von Mensch und Umwelt reizt den Maler, auch wenn von den Motiven eine spannungsvolle Ruhe ausgeht. Es ist die besondere Farbigkeit mit der die Bilder zum Dialog einladen, die Kontraste, die Ausdrucksstärke von Licht und Schatten.

Neben den Motiven der Region werden jedoch  viele spannende „Sehnsuchtsmotive“ gezeigt, Urlaubsregionen, die der Ausstellung ihren Namen gaben. Viele Gäste sehen natürlich auch den Architekten in den Bildern, auch wenn er die Inspirationen zu seinen Arbeiten aus der Natur schöpft.

Für Einheimische und Feriengäste sind Ausstellungen ein Beitrag zur Attraktivitätssteigerung und zur Saisonverlängerung. Holger Muhs forderte noch einmal auf, sich vom Zauber der Motive, von der Wirkung der Farben gefangen nehmen zu lassen und auf eine ganz persönliche Ferienreise zu gehen.

In der Zeit von 9 bis 16 Uhr,  Montag bis Sonntag, ist die Ausstellung „Ferienbilder“ noch bis zum 31. Oktober zu erleben.

Fotos: Rainer Runge

 

Gotana

 

6. Juni Ausstellungseröffnung "Gotana" - Ansprache der stellvertetenden Bürgermeisterin Antje Klein

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Frau Böge beziehungsweise liebe Gotana,  

ich darf Sie herzlich begrüßen zu unserer Ausstellung „Vom Abstraktum nach Italien“, ganz besonders herzlich willkommen heiße ich Gotana aus Kiel.

Meine Damen und Herren, wir stellen unsere Ausstellungsflächen gerne Künstlerinnen und Künstlern zur Verfügung. Denn wir wissen, dass es im so genannten Öffentlichen Raum an frei verfügbaren Ausstellungsflächen mangelt. Und keine Möglichkeit zu haben, das Geschaffene zu präsentieren ist unseres Erachtens eine Form der Zensur. Es gehört zu unserem Kulturprogramm dazu, eine bunte Vielfalt zu präsentieren. Darum freuen wir uns immer wieder hier Werke von Künstlerinnen und Künstlern ausstellen zu können. Unser Maßstab ist ganz einfach: Abwechslungsreich muss es sein. Und da wären wir bei der heutigen Ausstellung: Die Bilder bringen Farbe in unsere Räume und wir freuen uns sehr über das farbenprächtige Spektakel der menschlichen Sinne.

Einiges zur Künstlerin, meine Damen und Herren. Aber nur einiges. Denn Frau Böge ist ja heute hier und steht Ihnen selbstverständlich nachher bei Wasser oder Sekt zu einem Plausch gerne bereit. Ich liebe den Umgang mit Farben und Tönen, so die spontane Antwort auf die Frage nach dem Warum. Gotana schafft sich die Bilder, die sie im Kopf hat. Das fing im Kindesalter an und wurde im Alter von 18/19 Jahren intensiviert Seit gut zehn Jahren stellt Gotana ihre Bilder aus. Es sind expressionistische Darstellungen in Acryl- und Wasserfarben, verschachtelt und bunt. Fantasiearchitekturen, die aus der Märchenwelt stammen könnten. Farbenprächtige Genüsse zwischen fantastischen Welten und exotischen Sinnen, gepaart mit ein wenig Comic und vielen Träumereien. Die bunten und schiefen Häuser etwa zeigen das Innere der Menschen. Trotz bunter Farben zeigen sie auch eine gewisse Leere. Die Häuser sind unbewohnt. Sie haben jedoch auch die Leichtigkeit der mediterranen Region, sie strahlen die Lebensfreude der Südländer aus. Die Werke entstehen zuerst im Kopf und werden dann irgendwann auf Pappe oder Tonpapier realisiert. Dabei benutzt die Künstlerin übrigens keine Staffelei, sondern hält die Unterlage auf ihren Knien. Gemalt wird übrigens bis das Werk fertig ist. So ein „Sit“ in kann im Einzelfall schon mal 24 Stunden lang sein. Gotana pendelt zwischen Abstrakt und Gegenständlich. Angeregt von Natur und Menschen von Phantasie und Vorstellungskraft entstehen so farbenfrohe Bilder, die kontrastreich daherkommen. Die abstrakten Werke von Gotana stehen mit ihrer großflächigen Malerei ebenfalls für Farbenvielfalt und – meine sehr verehrten Damen und Herren – für jede Menge Energie. Wo die junge Frau künstlerisch einmal landet, lässt sie offen Aber Gotana malt nicht nur ihre von mir eben skizzierten Fantasiearchitekturen. Sie kann auch anders. Kunststück!

Frauke Böge ist an der Muthesius Kunsthochschule ausgebildete gestaltende Architektin. Sie kann also auch gerade Häuser. Den häufig gebrachten Vergleich mit den Häuser-Bildern von Hundertwasser schätzt die gebürtige Kielerin übrigens nun rein gar nicht. Wenn überhaupt gibt es nur eine Parallele: Friedensreich Hundertwasser malte auch, indem er die Leinwand auf den Knien hielt.

Liebe Gotana, wir wünschen Ihrer Ausstellung viele interessierte Besucherinnen und Besucher. Und jetzt meine Damen und Herren möchte ich nicht länger zwischen Ihnen und den Getränken stehen. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Betrachten der Bilder und vielleicht geht es Ihnen wie mir gestern beim Anschauen, sie geben viel Energie, inspirieren zu positivem Denken und machen einfach gute Laune.   

Artikel aus dem Probsteier Herold, 18. Mai 2010

 

Kunstausstellung „Schönberg im Sinn“ wird eröffnet

Schönberg - Mit einer Ausstellung der Arbeiten des Künstlers Heinz Hansen eröffnet das Ostseebad Schönberg im Rahmen von Schönberg-kulturell seinen Kunstausstellungsreigen. „Schönberg im Sinn“ ist der Titel der eindrucksvollen Präsentation mit der sich der Bühnenbildner und Zeichner Heinz Hansen, ein wenig in die Seele blicken lässt.

Am Sonntag, 28. März um 11.15 wird „Schönberg im Sinn“ bei einem Gläschen Sekt in der „Alten Apotheke“ Knüllgasse 8 / Ostseestraße offiziell eröffnet. Bis zum 30. Juni sind die Kunstinteressierten dann eingeladen, sich selber ein Bild zu machen.

Der Bruder des Zeichners, der bekannte Schriftsteller Konrad Hansen wird einleitende Worte sprechen und wohl auch ein wenig aus dem familiären Nähkästchen plaudern.

Heinz Hansen wurde 1941 in Schönberg geboren und war Bühnenbildner in Kiel, Lübeck und Koblenz, wo er später zum Ausstattungsleiter avancierte. Am Marionettentheater seiner Frau Waltraud wirkte er über viele Jahre als Puppenschnitzer und Bühnenbildner.

Neben Holzskulpturen und Radierungen entstanden in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche großformatige Federzeichnungen. Sie zeugen von einer unerschöpflichen Phantasie, von schwarzem Humor und der Fähigkeit des Künstlers, die Realität auf eine Weise zu verfremden, dass sie auf den Betrachter, je nach Mentalität, provokativ oder erheiternd wirkt. Unübersehbar sind in seinen Werken die Anspielungen auf Schönberg. In immer neuen Variationen taucht der Zwiebelturm der Kirche samt Barsch auf. Aber auch die Flügel der Windmühle kann man auf seinen Bildern entdecken oder Gegenstände, die ihm aus der Kindheit und Jugend in Erinnerung geblieben sind. So viele Jahre Heinz Hansen auch fern seiner Heimat verbracht hat: Es scheint, als habe er sich innerlich nie von ihr gelöst. Dafür spricht auch der Titel, den er seiner Ausstellung gegeben hat.